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Antony Gormley
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TOP ARRANGEMENT

Advent, Advent

Sie brauchen noch ganz dringend ein paar Tage zum Durchatmen, bevor Kind und Kegel, Verwandte und Bekanntschaft Ihr Haus über die Feiertage stürmen?

Susanne Kaufmanns persönliche Bregenzerwald Top-Ten.

Vorarlbergs Urlaubsgeheimnisse - Insider Tipps von Susanne Kaufmann

1. Zum Enzian nach Schönenbach.

Schönenbach ist eine zauberhafte Hochebene mit einigen Vorsässhütten wie aus dem Bilderbuch. Wer im Mai und September kommt, kann die Vorsäss- Kühe in ihrem Element bewundern. Eine kleine Kapelle gibt es auch, die sich übrigens ganz hervorragend zum Heiraten eignet, was mein Mann und ich aus eigener Erfahrung bestätigen können. Nach einer Wanderung, deren Länge Sie selbst bestimmen, kehren Sie bei Lisi und Bruno im Gasthaus Egender ein und lassen sich die Käsknöpfle in der Holzgepse servieren. Danach kommt der Enzian. Der wird nicht gepflückt, sondern ausschließlich getrunken.

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2. Trachten schauen.

Jeden Sonntag und an jedem kirchlichen Feiertag nach dem Hauptgottesdienst um ca. 9.45 Uhr, defilieren die Bregenzerwälderinnen in den wunderbarsten Trachten an unserem Hotel vorbei. Nicht weil es die Gäste erfreut, sondern weil es bei uns zum Brauchtum gehört. Sehr genaues Betrachten ist übrigens ausdrücklich erlaubt, da sich die Trägerinnen dadurch äußerst geschmeichelt fühlen. Die Trachten mit ihren vielen Varianten, handbestickt mit echtem Gold und Silber sind wahre Prunkstücke.

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3. Hölzler kaufen.

Hölzler – Holzschuhe – tragen bei uns nicht nur die Bauern. Wollen Sie mit einem wirklich hippen Geschenk in Berlin, London oder Paris punkten, dann schenken Sie Fellhölzler. Natürlich sollten Sie sich auch welche für sich selber kaufen und besonders süß sind sowieso die Kindermodelle. Die Devichs, die diese Schuhe in ihrer Manufaktur in Ellenbogen herstellen, freuen sich auf Ihren Besuch.

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4. Barfuss laufen.

Auf dem Barfußweg in Bizau erfahren Ihre Füße seit langem wieder einmal wie sich die Natur anfühlt: moosig, moorig, steinig. Außerdem begegnen Ihnen Libellen, Käfer und andere wilde Tiere. Nach der Wanderung sollten Sie sich mit den besten Zwetschkenknödeln bei Antonia im Schwanen stärken. Auf dem Weg durch Bizau werden Ihnen einige architektonische Leckerbissen begegnen, die Sie hier garantiert nicht vermutet hätten.

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5. Käse, Käse, Käse.

Sie befinden sich bei uns übrigens mitten in der Bregenzerwälder Käsestraße. Hierzu gehören Bauern, Alpen, Sennereien, Gasthäuser und Geschäfte. Besuchen Sie auf jeden Fall eine Sennerei und schauen Sie zu, wie dieser würzige Käse gemacht wird. Und verlassen Sie den Bregenzerwald auf keinen Fall ohne ein Stück Käse im Gepäck. Meine Lieblingsshops sind die Sennerei in Bezau und der berühmte Käsladen in Schwarzenberg.

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6. Wanderung zur Ilgaquelle.

Wenn Sie schon in Schwarzenberg sind, wandern Sie doch auch zur Ilgaquelle, nehmen Sie eine leere Flasche mit und füllen Sie diese mit dem frischen Quellwasser. Das Ilgawasser ist bekannt für seine heilende Wirkung.

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7. Das Mellental.

Ein magisches Tal, ob Sie es durchwandern oder mit dem Bike erkunden, es bietet traumhafte Naturschauspiele. Je weiter Sie in das Tal vordringen, umso beglückter werden Sie sein. Wenn es Ihnen richtig heiß wird, springen Sie in den kleinen Bach, die Mellen, und legen Sie sich danach auf einen sonnengewärmten Stein. Sie werden sich fühlen wie Johannes Elias Alder in Schlafes Bruder.

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8. Meine Lieblingskirche.

Die Kirchen im Bregenzerwald sind Prachtstücke. Meine Favoritin befindet sich im Nachbarort Reuthe auf dem kleinen Hügel. Glauben Sie nicht, dass der Grund dafür ist, dass Sie 1969 von meinem Vater, Architekt Leopold Kaufmann, umgebaut wurde. Es liegt vielmehr daran, dass es sich um ein wunderbares kleines romanisches Bauwerk handelt, das mit herrlichen Fresken ausgestattet ist. Vergessen Sie auf keinen Fall, eine Kerze für einen oder mehrere liebe Menschen anzuzünden.

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9. Rodeln für Anfänger und Fortgeschrittene.

Im Winter darf das Rodeln natürlich nicht fehlen. Es gibt drei Strecken, je nach Alter, Mut und Geschmack: 1. Gschwend, blau, also einfach, 2. Fegg, schwarz, das heißt ordentlich schnell und ziemlich steil 3. Sonderdach, schwarz wie die Nacht und darum auch meine Lieblingsstrecke.

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10. Ein Besuch in der Bezauer Taube.

Wenn Sie alle meine Tipps befolgt haben, sind Sie schon fast ein echter Bregenzerwälder. Dann haben Sie sich auch einen Besuch in der Bezauer Taube redlich verdient. Sie zählt zu den wirklich typischen Gasthäusern im Bregenzerwald und Sie erfahren hier mehr Klatsch als in der Gala und Bunte zusammen. Damit der Besuch von Anfang bis Ende besonders pittoresk wird, empfehle ich den kleinen Weg hinter der Kirche direkt am Bach entlang zu nehmen.

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