Schlagwort-Archiv: Gourmet

gustav-2016

Auf bald beim GUSTAV!

Genießen Sie kulinarische Highlights aus dem Hotel Post Bezau am 29. und 30. Oktober 2016 beim Chef‘s Tasting von GUSTAV, dem internationalen Salon für Konsumkultur in Dornbirn

GUSTAV heißt der internationaler Salon für Konsumkultur, der heuer zum vierten Mal im Messegelände Dornbirn stattfindet. Am 29. und 30. Oktober 2016 (Preview am 28. Oktober) werden genau dort Design, Genuss und Nachhaltigkeit zusammenfinden. Eine wunderbare Gelegenheit, Produkten, die sich durch handwerkliche Verarbeitung, Materialqualität und Langlebigkeit auszeichnen – aber nicht antiquiert oder gar altmodisch wirken – zu begegnen. Im Rahmen der Chef‘s Tastings gibt‘s die exklusive Gelegenheit, eine feine Auswahl an kulinarischen Highlights aus dem Hotel Post Bezau kennenzulernen.

Chef‘s Tasting. Erleben Sie am Freitagabend während der Preview und am Samstag unseren Küchenchef Stefan Jazbec in der offenen Showküche von GUSTAV. Dort werden sich lokale Zutaten, europäische Standards und die Bregenzerwälder Perfektion zu höchstem Genuss vereinen. Schauen Sie unserem Team über die Schulter und überzeugen Sie sich von den vielen Genussproben persönlich.

Design. Neben dem Genuss steht GUSTAV auch ganz im Zeichen von Design. Ob handgefertigte Hornbrillen, Maßschuhe, nachhaltiges Sportswear aus Vorarlberg oder Schleifsteine aus Belgien bei GUSTAV finden Sie garantiert Produkte, die Sie auf Grund ihrer Originalität, Beschaffenheit und Herkunft begeistern. Die über 120 AusstellerInnen ermöglichen Ihnen verantwortungsvollen Konsum mit Lebensfreude und Lifestyle zu verbinden.

Weitere Informationen zu GUSTAV, dem internationalen Salon für Konsumkultur finden Sie hier.


Gourmet & Wein Wochenende

22. bis 24. November 2013 mit Heike und Gernot Heinrich

Heike und Gernot Heinrich

Ganz im Zeichen des Genusses steht unser Gourmet & Wein Wochenende vom 22. bis 24. November 2013.  Zu Gast ist eines der bekanntesten österreichischen Winzerpaare – Heike und Gernot Heinrich (www.heinrich.at). Sie sind die Produzenten der österreichischen Weinlegenden „Salzberg“ und „Gabarinza“.

Das Highlight am Freitagabend ist das 4-gängige Gala-Dinner, welches Küchenchef Markus Wanner eigens für die Weinselektion der Heinrich‘s kredenzen wird. Internationale Raritäten und Trouvaillen aus dem Weinkeller des Hotel Post werden Ihnen am Samstag von unserem angehenden Weinakademiker Dietmar Alge vorgestellt.

Wein. Heike und Gernot Heinrich besitzen eines der wohl sehenswertesten Weingüter Österreichs. Die Rebfläche beträgt 60 Hektar und ist in zwei Gebiete um den Neusiedlersee verteilt. „Zwei Gebiete. Drei Stile“, fassen die Heinrichs zusammen. Die „Pannobile“ mit Gols im Zentrum steht für Lagenweine voll Reife und Wärme. Der „Leithaberg“ repräsentiert die Mineralität und die Finesse und in den „Dorflagen“ kommt das Beste aus allen Welten in reinsortigen Klassikern zusammen. 99 Prozent der Anbaufläche sind mit roten Rebsorten, hauptsächlich Zweigelt, Blaufränkisch, Sankt Laurent und Pinot Noir bestockt. Aber in Sachen Weißwein sind die Heinrichs immer für Überraschungen gut. Ihre Weine werden regelmäßig mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet.

Menü. Unser Küchenchef Markus Wanner und sein Team haben zu den Weinen der Heinrichs ein wunderbares Menü komponiert:

Amuse bouche
*
Neuburger Kurzberg 2012 – französische Gamba, Schlehe, Quinoa und Wasserkresse
*
St.Laurent 2011 / Zweigelt 2011 – rote und gelbe Beete mariniert, Feige, Mandel, Trüffel und Ziegenfrischkäse
*
Gabarinza 2011 / Blaufränkisch Alter Berg – Ochsenbacke, Gänseleber Ravioli und Zungensalat
*
Beerenauslese Gabarinza/Salzberg 2010 – Rüblitorte
*
Petit fours

Details: http://www.hotelpostbezau.com/pauschalen-detailseiten-d271-gourmet-wein-wochenende.html


Wildzeit

Exklusiver Wildkochkurs mit Markus Wanner am 26. Oktober 2013

Im Herbst offenbaren Wald und Wiese ihrereichlichen Schätze. Bei uns im Bregenzerwald wird der Herbst deshalb auch ganz dem Wild verschrieben. Und zugegeben, der Bregenzerwald ist ein Eldorado für qualitativ hochwertiges Wild. Ob Reh, Hirsch, Wildschwein, Hase oder Fasan – das Angebot ist groß. Küchenchef

Markus Wanner

Markus Wanner bietet Ihnen die exklusive Gelegenheit ihm während seines Kochkurses über die Schulter und in die Töpfe zu schauen. Das Wild welches Sie zubereiten werden stammt von Hubert Egender aus Schönenbach.

Lernen. Im Fachjargon wird zwischen Rehwild, Rotwild, Schwarzwild und Niederwild unterschieden. Rehwild ist das Fleisch von Rehböcken und Rehweibchen. Die erwachsenen Tiere liefern bis zu einem Alter von drei Jahren zartes Wildbret. Hirsche gehören zum Rotwild, dessen Fleisch sich bis zu einem Alter von zwei Jahren bestens für Braten, Steak, Kotelett, Rouladen und Medaillons eignen. Das Fleisch älterer Tiere eignet sich hervorragend für Schmorgerichte.

Bei den Wildschweinen handelt es sich um sogenanntes Schwarzwild, dessen Fleisch für einen kräftig aromatischen Geschmack bekannt ist. Die kleinen Wald- und Wiesenbewohner wie Hasen, Waldkaninchen und Fasane werden als Niederwild bezeichnet. Zumeist wird deren Rücken und Keulen als Schmorgerichte zubereitet.

Genießen. An der Seite von Markus Wanner lernen Sie das Zubereiten von exklusiven Wildgerichten, wie Sie die passenden kräftigen Saucen ziehen und leckere Desserts zaubern. Eine Gaumen- und Genusserlebnis in einer kleinen, feinen Runde.

Kochkurs inkl. Snacks, Getränke tagsüber, Abendmenü mit Weinbegleitung im Weinkeller, Rezeptmappe und Schürze 240 Euro pro Person.


Käse, Wild und Wein

Ein Gourmetherbst mit wunderbaren Farben, Formen und Geschmäckern

Auch wenn wir ihn noch gerne ein bisschen länger hätten – den Sommer – freuen wir uns auf einen wunderbaren Herbst. Denn wenn Blätter der Bäume in prachtvollen Rottöne leuchten, die ersten Nebelschwaden unsere Bergspitzen geheimnisvoll umhüllen und Wälder und Wiesen kulinarische Schätze preisgeben – dann ist bei uns im Bregenzerwald der Gourmetherbst angebrochen, die Jahreszeit zum genießen. Käse, Wein und Wild stehen bei uns im Hotel Post Bezau vom 13. Oktober bis 24. November 2013 im Mittelpunkt.

Käse. Am 19. Oktober 2013 schlägt das Herz von Käseliebhaber höher: In der Sennschule von Ingo Metzler lernen Sie wie Sie Frischkäse herstellen und noch viele weitere Details über den Käse im Bregenzerwald. Ein Erlebnis für sich, denn bei Ingo Metzler stehen sehen, riechen, schmecken und fühlen im Mittelpunkt. Wenn Sie dann noch weiteren Käse verkosten möchten: Werfen Sie einen Blick in unsere Speisekarte. Dort finden Sie weitere ausgewählte Käsespezialitäten aus dem Bregenzerwald.

Wild. Herbstzeit ist Wildzeit und der Bregenzerwald ist ein Eldorado für Wildspezialitäten. Lernen Sie vom 25. bis 27. Oktober 2013 unter der Anleitung von Küchenchef Markus Wanner (2 Hauben n. Gault Millau) wie Sie exklusive Wildgerichte zubereiten, kräftige Saucen ziehen und leckere Desserts zaubern. Ein besonderes Gaumen- und Genusserlebnis in einer wunderbaren Runde.

Wein. „Learning by tasting“ ist die Devise unseres Weinconnaisseurs und angehenden Weinakademikers Dietmar Alge. Im Rahmen seines „Wein & Wissen“-Seminars am 9. November 2013 führt er Sie Schritt für Schritt in die Welt des Weines: Vom Anbau, der Herstellung bis hin zur Verkostung, die natürlich keinesfalls zu kurz kommt.

Das Gourmet & Wein Wochenende vom 22. bis 24. November 2013 ist ein weiteres Highlight im Gourmetherbst. Zu Gast bei uns im Hotel Post  ist eines der etabliertesten Winzerpaare Österreichs: Heike und Gernot Heinrich vom Weingut Heinrich in Gols im Burgenland. Sie sind die Produzenten der österreichischen Weinlegenden „Salzberg“ und „Gabarinza“. Der Höhepunkt des Gourmet & Wein Wochenendes bildet das Gala Dinner mit einem 4-gängigen Menü, das speziell um die ausgesuchten Weine von Gernot und Heike Heinrich komponiert wurde.

Unser Tip: Bleiben Sie doch ein paar Genuss-Tage und entdecken Sie die Welt des Weines mit Dietmar Alge, schauen Sie Küchenchef Markus Wanner über die Schulter und genießen Sie die wunderbare Natur bei uns im Bregenzerwald.  >> Details Gourmetherbst


Bregenzerwald trifft Frankreich

Ein Wochenende im Zeichen von Genuss, Gourmet und Wein

Warme Sonnenstrahlen, grüne Berghänge und klare Luft. Schön, wie die Natur erwacht. Wir im Hotel Post Bezau genießen im Frühling mit allen Sinnen. Besonders während des Gourmet & Wein-Wochenendes vom 24. bis 26. Mai 2013. Denn dann trifft bei uns der Bregenzerwald auf das legandäre Weinbaudorf Chablis. Es erwarten Sie frühlingsleichte Gourmetküche und eine vinophile Reise ins Burgund.

Frankreich. Der Chablis, der wohl berühmteste Weißwein der Welt, ist im Prinzip ja ein Chardonnay. Benannt nach dem Dorf seiner Herkunft, gelegen im nördlichen Burgund. Denn dort schlagen die Chardonnay-Rebstöcke ihre Wurzeln in ganz einzigartige Böden. Eine Mischung aus Mergel, Ton, Kalk und fossil-reichen ‚Kimméridgen‘ verleiht dem Chablis seinen mineralischen Charakter. Speziell die Weine von William Fèvre – zum Beispiel die Grand Crus Les Clos –  begeistern uns vollkommen: Ein purer Charakter, eine extreme Frische und feinen Aromen.

Bregenzerwald. Unser Küchenchef Markus Wanner verwöhnt Sie im Rahmen des Gourmet & Wein Dinner am 25. Mai mit frühlingsleichten Kreationen: Saibling, St. Pierre, Frühlingsmorcheln, zartes Kalb, Erdbeeren und Rhabarber. Zu jedem Gang präsentiert Anne Deraisme, Export Director of Maison & Domaines Henriot, wunderbare (Frühlings-) Begleiter ihres Sortiments.

Unser Tip: Frühlingsspaziergänge durchs Bizauer Moos stimulieren Appetit und Sinne!

Details zu Gourmet&Wein

 

Als Vorgeschmack: Markus Wanner‘s Gourmet & Wein-Menü

Amuse bouche
**
Saibling ‚Graf Castell’sche Fischzucht‘ lauwarm mariniert
Semmelkren & milder Speck
**
St. Pierre
Frühlingsmorcheln & grüner Salat
**
Pochiertes Kalb
frische Kräuter aus unserem Garten, Avocado & San Marzano Tomate
**
Reichenauer Erdbeeren
Zitronenverveinecreme, Pistaziensables & Rhabarbersorbet


Veronika, der Lenz ist da…

Genussvoller Start in den Frühling

Ein bisschen Zeit lässt er sich, der Frühling. Doch mit jedem Sonnenstrahl wird es wärmer. An Bäumen und Büschen entdecken wir schon erste Knospen und Triebe. Und an manchen Stellen sprießt gar schon der frische Bärlauch. Wir freuen uns auf den Frühling, der bei uns im Hotel Post Bezau ein wahrer Genuss ist.

Frisch. Besonders in unserem Kräutergarten regt sich schon einiges. Es sprießen bereits Estragon, Rosmarin und Thymian. In den Kreationen von unserem Küchenchef Markus Wanner treffen ersten Spargel, knackiges Jung-Gemüse, zartes Geflügel und leichten Fisch auf frische Frühlingskräuter. Begleitet von einem wunderbaren Chablis heißen wir dann den Frühling sehnsüchtig willkommen.

Genuss. Markus Wanner serviert zu Frühlingsbeginn gerne eine frisch-spritzige Rosmarinsuppe – verfeinert mit bestem Blütenhonig aus dem Bregenzerwald. Für vier Personen benötigen Sie:

  • 1 L Geflügelfond
  • 3 Schalotten
  • 50 g Weisses vom Lauch
  • 200 g Sahne
  • 1 Bund Rosmarin
  • Saft von 1 Limette
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • bester Blütenhonig aus dem Bregenzerwald

Schwitzen Sie Schalotten und Lauch in etwas Olivenöl an und gießen Sie diese mit dem Geflügelfond auf. Die Menge sollten Sie auf etwa 1/3 reduzieren lassen. Geben Sie die Sahne hinzu und lassen Sie die Suppe für 5 Minuten köcheln. Diese anschließend mixen, passieren und nochmals aufkochen lassen. Den Bund Rosmarin zugeben und für 15 Minuten in der Suppe ziehen lassen und dann wieder entfernen. Anschließend mit Salz, Pfeffer und dem Limettensaft abschmecken.

Den Honig in einem dünnen Faden in die fertig angerichtete Suppe geben.

 


,MundArt‘

Von kulinarische Erlebnissen und fremdklingenden Worten

Der Bregenzerwald ist für seine eigene „Mundart“ (Dialekt) bekannt, die auch für so manche Vorarlberger nicht immer verständlich ist. Wir werden gerne als eigenwillig und selbstbewusst beschrieben, das mag stimmen. Stolz sind wir auf unsere Region, unsere Ideen und Produkte. ,MundArt‘ heißt im Bregenzerwald auch eine genussvolle Initiative von acht prämierten bregenzerwälder Restaurants:

Überzeugt. Die Tradition als Gastgeber, die Liebe zu ehrlicher Küche, die Sorgfalt aus Überzeugung sowie der außergewöhnliche Umgang mit den Rohstoffen der Natur vereint die 8 Mitglieder. Darunter auch unser Gourmet-Restaurant „Irma“ (2 Hauben, Gault Millau). Monat für Monat lädt Markus Wanner und sein Team zu einer kulinarische Entdeckungsreise. Jedes der Gerichte beeindruckt mit Leichtigkeit und Frische und spiegelt das Motto „Regionalität, Tradition und Nachhaltigkeit“ wieder.

Regional. Lokale Wertschöpfung nehmen die MundArt-Wirtinnen und Wirte ernst: Die Rohstoffe wie Milchprodukte, Fleisch, Gemüse oder Obst stammen von Bauern der Region. Daraus entstehen Kreationen höchster Qualität, die in einem authentischen Ambiente auch internationalen Ansprüchen mehr als gerecht werden. Das Engagement der MundArt-Betriebe ist zukunftsweisend wie auch traditionell zugleich.

Über das Jahr verteilt gibt es in den MundArt-Restaurants verschiedenste genussvolle Veranstaltungen. Aktuelle Informationen finden Sie auf  www.mundart-restaurants.at

MundArt Partnerbetriebe
Gasthof Adler in Schwarzenberg, T +43 (0)5512 2966 www.adler-schwarzenberg.at
Gasthof Hirschen in Schwarzenberg, T +43 (0)5512 2944-0, www.hirschenschwarzenberg.at


Gasthof Krone in Hittisau, T +43 (0)5513 6201, www.krone-hittisau.at
Gasthof Gams in Bezau, T +43 (0)5514 2220, www.hotel-gams.at


Hotel Krone in Au, T +43 (0)5515 2201, www.krone-au.at
Hotel Das Schiff in Hittisau, T +43 (0)5513 6220, www.schiff-hittisau.com
Restaurant Schulhus in Krumbach, T +43 (0)5513 8389, www.schulhus.com
Hotel Post in Bezau, T +43 (0)5514 22 07-0, www.hotelpostbezau.com


Genussvolle Weihnacht

Ente mit Blaukraut und Brioche
Das Lieblingsrezept von Küchenchef Markus Wanner zum Nachkochen

Weihnachten steht vor der Tür. Auch bei uns im Hotel Post Bezau laufen die Vorbereitungen für genussvolle Weihnachtstage auf Hochtouren. Als Weihnachtsgeschenk gibt es Markus Wanner‘s liebstes Weihnachtsgericht zum Nachkochen. Dank seinen Tips und Hinweisen wird das Festtagsmenü zum puren Genuss. Das Schöne daran: Die Brioche schon am Vortag zubereiten – da bleibt am 24. umso mehr Zeit zum Genießen und für jede Menge Vorfreude.

Wir wünschen Ihnen wunderbare, erholsame und friedliche Weihnachten und für 2013 nur das Beste vom Guten.

Ente mit Blaukraut und Brioche (für 6 Personen)

Ente
2 küchenfertige Bauernenten (je ca. 2 kg schwer)
2 geschälte Äpfel, grob geschnitten
2 geschälte, mittelgroße  Zwiebeln, grob geschnitten
Salz, Pfeffer aus der Mühle, 6 kleine Nikolausäpfel, 3 normale Äpfel

Die Enten innen und außen waschen und abtrocknen. Die Flügel, Bürzel und Hälse abhacken, mit den Äpfeln und Zwiebeln in den Bräter geben, salzen und pfeffern. Die Enten innen und außen salzen und pfeffern und seitlich darauflegen. Im auf 160° C vorgeheizten Backofen auf der unteren Schiene 1 – 1,5 Stunden braten. Tip: Dabei die Enten alle 15 Minuten auf die andere Keulenseite drehen. Erst nach 1 Sunde die Ente auf den Rücken legen, damit die Brüste Farbe bekommen.

In den letzten 20 Minuten, die von unten vorsichtig entkernten Nikolausäpfel, neben die Enten setzen. Sobald die Entenkeulen weich sind, die Enten aus dem Ofen nehmen, das Fett abgießen und fürs Blaukraut auf die Seite stellen. Die Enten etwas ruhen lassen und in den durchpassierten Saucenfond legen. Dann das Ganze im Ofen 10 – 15 Minuten nachbräunen lassen.

Sauce
½ TL Tomatenmark
½ l Entenfond
Das Tomatenmark im Bratenfond kurz anschwitzen, mit Entenfond ablöschen und etwas einkochen lassen. Den Fond passieren und alles gut durch das Passiersieb drücken, damit die Sauce Bindung erhält. Evtl. noch etwas einkochen lassen, abfetten und abschmecken.

Blaukraut
2 Köpfe Blaukraut
1 l Apfelsaft
½ l Rotwein trocken
½ l Portwein rot
3 EL Preiselbeeren
5 Äpfel
Lorbeer, Piment, Ingwer, Zimt, Rotweinessig

Für die Marinade alle Zutaten ganz langsam auf die Hälfte reduzieren lassen (darf nicht kochen!), durch ein feines Sieb drücken und das fein gehobelte Blaukraut übergießen. Dann das Blaukraut gut durchkneten. Nach Möglichkeit vakuumieren oder gut zudecken und für mindestens 48 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Die feingewürfelten Zwiebeln mit Entenfett anschwitzen und das Blaukraut weich kochen. Je nach Laune können Sie es mehr oder weniger „weihnachtlich“ würzen. Mit Salz, Pfeffer und ein wenig Rotweinessig abschmecken.

Brioche
500 g Mehl
25 ml Wasser
20 g Hefe
6 Eier
12 g Salz
50 g Zucker
250 g Butter (zimmerwarm)

Aus Mehl, Wasser und Hefe einen Vorteig machen und diesen 30 Minuten gehen lassen. Eier, Salz, Zucker und zimmerwarme Butterwürfel unterrühren, eine halbe Stunde gehen lassen und dann kräftig auf die Arbeitsfläche schlagen. Nochmals 1,5 Stunden gehen lassen und erneut kräftig auf den Tisch schlagen. Tip: Durch das Schlagen wird die Butter schön verteilt und das Klebereiweiß des Mehls wirkt besser. Anschließend über Nacht kalt stellen.

Am nächsten Tag den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und nochmals eine halbe Stunde gehen lassen. Dann in eine Pastetenform abfüllen und bei ca. 170°C etwa 35-40 Minten backen. Tip: Sie können das Brioche auch schon am Vortag backen  und es dann am Weihnachtstag in Scheiben geschnitten, goldgelb in etwas Butter anbraten.


Gourmet & Wein-Dinner mit Andi Kollwentz

Österreichischer Paradewinzer am 23. November 2012 zu Gast im Hotel Post Bezau

Andi Kollwentz vom Weingut Kollwentz-Römerhof im Burgenland, zählt zu den etabliertesten Winzern Österreichs. Am 23. November 2012 ist er im Rahmen unseres Gourmet & Wein-Dinner bei uns im Hotel Post Bezau zu Gast.

Tradition. Bereits in 7. Generation führt Andi Kollwentz das Weingut Kollwentz-Römerhof, an den Südhängen des Leithagebirges. Seine Reben gedeihen auf geschichtsträchtigem Boden, haben doch bereits die Kelten ihren Wein dort angebaut. Die ältesten Rebkernfunde lassen sich sogar auf 700 vor Christus zurückdatieren. Der klassisch ausgebaute Chardonnay vom Leithagebirge zählt Jahr für Jahr zu den Sortenbesten. Ebenso werden Cabernet Sauvignon, Blaufränkisch und Zweigelt regelmäßig ausgezeichnet. Aus Sauvignon Blanc, Welschriesling und Chardonnay keltert Andi Kollwentz jährlich kleine Mengen an edelsüssen Weinen. Peter Moser, Herausgeber des Falstaff Guide, bezeichnet Andi Kollwentz deshalb als „Zehnkämpfer der österreichischen Winzer“ – beste Leistung und höchste Qualität in jeder Disziplin. Seit Generationen.

Andi Kollwentz

Innovation. Kompromisslose Qualität und der Weingutgedanke in reinster Form prägen die Kollwentzsche Philosophie seit Jahrhunderten: Eigene Weinberge, eigene Trauben, eigener Wein. Das Wissen von Generation zu Generation weitergeben und darauf aufbauen – dieses Kredo ließ die Familie Kollwentz zur Winzerdynastie werden. Andi Kollwentz selbst kehrte nach seiner Ausbildung an der Weinbauschule Klosterneuburg und einem Praktium in Paris 1989 auf das elterliche Weingut zurück. Und seit 2006 leitet er dieses mit seiner Frau Heidi. Für René Gabriel, der Schweizer Weinpapst ist Kollwentz einer der besten Winzer der Welt, er stelle schlicht in jeder Kategorie Weltklasse Weine her. Ein Kompliment mit wunderbarem Abgang, finden wir!

Gourmet & Wein, 23. November 2012
Beginn 19.30 Uhr
EUR 120 pP (Menü inkl. Apero, Weinbegleitung, Wasser sowie Kaffee)

Weitere Infos: Gourmet & Wein, Weingut Kollwentz-Römerhof


Wein ist Emotion

Wein ist für Dietmar Alge Emotion pur: Geschichte, Leidenschaft und Wissen vereinen sich dort in Höchstform. Und genau deshalb sind unserem Weinconnaisseur die direkten Kontakte zu den WinzerInnen so wichtig. Er kennt die Menschen hinter den Weinen und die Geschichten um die edlen Tropfen. Sein authentisches Wissen und die unzähligen Erfahrungen gibt er engagiert an unsere Gäste im Rahmen seiner Wein & Wissen Seminare weiter. Seine Leidenschaft zu Weinen ist richtig ansteckend…

Wie wurde Deine Leidenschaft zu Wein geweckt?
Dietmar: Schon recht früh in meiner Jugend. Mein Vater brachte vor vielen Jahren im Advent eines Tages zwei Flaschen Chateauneuf-du-Pape mit nach Hause und wir tranken die, damals recht teuren Weine in Andacht und Ehrfurcht. Allein schon die Flaschen waren toll: Schweres, dickes Glas, und am Falschenhals das ins Glas geprägte typische Wappen der Chateauneuf-Weine. Und da habe ich erstmals die Komplexität der Aromen eines guten Weines nachvollzogen. Das war vor ungefähr 30 Jahren und diese Leidenschaft hat mich nie mehr losgelassen.

Wein ist ein emotionales Produkt. Dein schönstes Wein-Erlebnis?
Da gibt es wohl hunderttausende Erlebnisse und wöchentlich kommen neue dazu. Mein erster „vinophiler Zungenkuss“ der besonderen Art war im Dezember 1987, als mich eine Flasche Chateau Figeac 1982 gefangen nahm. Ein für mich unvergessliches Ereignis! Generell trinke ich nie guten Wein mit Menschen, die ich nicht mag. Auch dann nicht, wenn ich im Stress bin. Also ist Wein bei mir immer mit positiven Gefühlen verbunden, die sich fast täglich erneuern und verstärken.

Die meistgestellte Frage in den Wein & Wissen-Seminaren ist:  
„Wann ist ein Wein gut?“ Auf den ersten Blick einfach zu beantworten: „Wenn er dir schmeckt!“. Bei genauerer Betrachtung wird‘s aber schon etwas komplexer: Wie wird der Wein erzeugt? Wie tickt der Winzer – ist er Wein-“macher“ oder Wein-“bauer“?
Guter Wein entsteht immer im Weingarten, nie im Keller! Ich bin recht stolz darauf, ausschließlich Weinbauern und keine Weinmacher bei uns in der Post im Sortiment zu haben. Ganz viele davon kenne ich persönlich und weiß deshalb, wie sie arbeiten. Viele Informationen dazu finden unsere Gäste in unserer tollen Weinkarte. Da sind nicht nur die Weine detailliert beschrieben, sondern im hinteren Teil der Karte können unsere Gäste auch Ausführliches über unsere Winzer lesen. Die Karte ist übrigens auch auf unserer  Homepage zu finden. Ich weiß auch warum – denn ich selbst mache nie Urlaub in einem Hotel, wo ich nicht vorher in die Weinkarte einsehen konnte…

Welchen Aha-Effekt bemerkst Du bei den TeilnehmerInnen der Wein & Wissen-Seminare?
Ganz klar und eindeutig:  Je mehr ich über Wein weiß, je mehr ich dazu verstehe, desto besser schmeckt mir Wein.

Auf welche Raritäten im Weinkeller des Hotel Post bist zu besonders stolz?
Gibst du mir 30 Minuten Zeit für die Beantwortung dieser Frage? Nein, Spaß beiseite, da gibt es viele. Allen voran das außergewöhnlich gute Preis-Leistungsverhältnis unserer Bordeaux-Weine. Ich wage zu behaupten, dass in der Gegend nirgends günstiger Bordeaux getrunken werden kann, wie bei uns in der Post. Aber auch auf den weißen Burgunder – ein 1er Cru aus Beaune – im Offenausschank: Wo bekommst du das sonst noch? Und last but not least, ein wenig Patriotismus: Blaufränkisch Mariental 2002 (!), in ausrechender Menge, von Ernst Triebaumer aus Rust. Das ist Blaufränkisch in Höchstform! Wenn ich diesen Wein trinke, dann wünsche ich mir immer, ich hätte einen Hals so lange wie der des Schwans.

Wo genießt Du am liebsten ein Glas Wein?
Ganz ehrlich? Überall! Nicht das „wo“ ist für mich entscheidend, sondern das „mit wem“. Wein ist pure Emotion und Emotion ist bei mir stark mit Menschen verknüpft. Du glaubst gar nicht, was für tolle Menschen ich mit und über den Wein schon kennen gelernt habe. Allen voran die Winzerinnen und Winzer. Die besten unter ihnen sind echt bescheiden. Das stammt von „Bescheid wissen“ ab. Wirkliche Könner haben es nicht nötig zu prahlen. Und sie sind demütig. Ein altes, leider inzwischen selten verwendetes Wort. Schade. Aber diese Menschen wissen, dass ihr Erfolg, die Arbeit eines ganzen Jahres, nicht allein von ihnen abhängt: Spielt das Wetter in den entscheidenden Phasen nicht mit, dann war alles umsonst. Sie sind also abhängig von etwas, das sie nicht selbst beeinflussen können. Und genau diese Haltung macht die Guten unter ihnen eben sympathisch demütig.

Wer ist für Dich im Moment der spannendste WinzerIn?
Das wird dich nun aber komplett überraschen: Ein junger Schweizer! Markus Ruch aus Neunkirch in der Nähe von Schaffhausen. Er war früher Bankkaufmann und macht nun Weine. Und was für welche! Pinot der Sonderklasse. Leider bisher nur auf knapp 2 Hektar und ca. 6.000 Flaschen pro Jahr. Natürlich war ich schon bei ihm im Keller und selbstverständlich finden sich ein paar Flaschen seiner Weine ab dem nächstem Jahr bei uns im Weinkeller der Post.

Dein herbstlicher Wein-Tip?
Herbst ist für mich Barolozeit. Ich habe früher viel Zeit im Piemont verbracht und im Herbst packt mich immer ein wenig das Heimweh. Die beste Medizin dafür ist für mich Nebbiolo, also Barolo oder Barbaresco! Konkret: Barbaresco Valleirano 2005 vom Weingut La Spinetta aus Castagnole Lanze in der Nähe von Alba. Und ich wünsche mir schon wieder einen Hals, so lange wie der eines Schwans…

Weinkarte Hotel Post Bezau

Wein im Hotel Post