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KW41_Wein

Wein, Wissen und Genuss

Der November steht im Zeichen der edlen Tropen, ihrer Herstellung und deren Genuss

Im November dreht sich bei uns im Hotel Post Bezau alles rund um das Thema Wein. Dietmar Alge verbindet in seiner Weinschule vom 7. bis 9. November Wissen und Genuss. Eine Woche später, vom 14. bis 16. November, treffen im Rahmen des Gourmet & Wein-Wochenendes Kreationen von Küchenchef Stefan Jazbec auf die Weine des österreichischen Topwinzers Paul Achs.

Wein & Wissen – die Weinschule in 3 Modulen
All zu bekannt sind die Faustregeln „Rot zu rotem Fleisch“, „Weiß zu weißem Fleisch, Gemüse und Fisch“. Manchmal mögen diese durchaus zutreffen, doch nach dem Besuch in der Weinschule von Dietmar Alge werden Sie diese Faustregeln hinterfragen, denn bei ihm lernen Sie Farben zu erschmecken und Gerüche zu erkennen und garantiert führt er Sie an durchaus gewagte Kombinationen heran. Sein enormes Fachwissen und sein Humor lassen die drei Module zu einem wahren Wissensgenuss werden.

7. November 2014 (16.30 Uhr)
Modul 1: „Was Sie schon immer über Wein wissen wollten“: Wie wird Wein verkostet? Warum wird dekantiert? Was ist Barrique? Und was sind Lagen? Dietmar Alge führt Sie in die Welt der Weine ein: Von der Herstellung, über die Lagerung bis zum richtigen Genuss. Ein profunder Einstieg. Dauer: 3 Stunden. Kosten EUR 99 (inkl. aller Weine)

8. November 2014 (16 Uhr)
Modul 2: Europäische Weingegenden mit ihren wichtigsten Trauben
Warum wird im Burgund hauptsächlich Pinot Noir angebaut und in Spanien kein Riesling? Etwas mehr in die Tiefe geht das zweite Modul. Dietmar Alge erläutert den Zusammenhang von Region, Klima und Weinqualität. Sie lernen die Herkunft der Weine zu definieren und erfahren aktuelle Trends und Entwicklungen der wichtigsten europäischen Weingebiete. Und natürlich verkosten Sie typische, hervorragende Weine aus diesen Regionen. Dauer: 3 Stunden. Kosten EUR 120 (inkl. aller Weine)

9. November 2014 (9:30 Uhr)
Modul 3: Die weite & spannende Welt der Schaum- und Süssweine
Prosecco, Spumante, Cava, Sekt und Champagner – Hauptsache es prickelt am Gaumen! Bei Dietmar Alge erfahren Sie alles über die Unterschiede der Schaumweine, deren Qualität und wie die Bläschen in die Flaschen kommen und wie und wozu Sie Süßweine richtig genießen. Dauer: 3 Stunden. Kosten EUR 120 (inkl. aller Weine)

Gourmet & Wein Wochenende (14.-16.November 2014)
Das traditionelle Gourmet & Wein-Wochenende steht heuer ganz im Zeichen der Weine von Paul Auchs vom gleichnamigen Weingut in Gols im österreichischen Burgenland. Seine Blaufränkischen aus den Lagen Altenberg, Spielberg und Ungerberg zählen zu den höchstrangigen Sortenvertretern Österreichs. Am Freitag serviert Stefan Jazbec ein exklusives 4-Gänge-Menü zu den Weinen von Paul Auchs. Der Samstag steht im Zeichen der beliebten Raritätenverkostung. Dieses Jahr widmet sich Dietmar Alge der Diva unter den Rebsorten – die Pinot Noir Traube. Und lässt auserlesene Weine aus der Schweiz, Deutschland, Österreich, Neuseeland, Frankreich und den USA in den Vergleich treten. 

Weitere Informationen zu unserem Weinmonat finden Sie hier.


Mehr wissen, mehr genießen!

16.-18. Mai 2014: Die Weinschule mit Dietmar Alge im Hotel Post Bezau

DietmarAlge

Dietmar Alge

„Je mehr man über den Wein weiß, desto intensiver kann man ihn genießen“, erklärt der angehende Weinakademiker Dietmar Alge. In seiner Weinschule erschmecken Sie Farben, entdecken die Vielfalt der Aromen, definieren Buketts und hinterfragen garantiert die ein oder andere altbekannte Faustregel. Der Weinkeller bei uns im Hotel Post Bezau bietet hierfür die passende Inspiration.

Basis. Im Modul 1 am 16. Mai 2014 führt Dietmar Alge Sie Schritt für Schritt an das Wissen um den Wein heran. Wie wird Wein hergestellt? Wie wird Wein richtig verkostet? Was zeichnet guten Wein aus?  Fragen auf welche Sie fachkundigste Antworten bekommen. Wir sind der Überzeugung, dass nichts mehr in Erinnerung bleibt, als Erlebtes, deshalb werden die einzelnen Themen des Moduls unmittelbar im Glas nachvollzogen. Dauer: 3 Stunden, EUR 99 pro Person inklusive aller verkosteter Weine.

Regionen.  Europas Weinregionen und ihre wichtigsten Trauben stehen im Modul 2 am 17. Mai 2014 im Mittelpunkt. Sie lernen wie Sie über den Wein auf die Traube und deren Anbauregion schließen können, warum im Burgund vor allem Pinot Noir wächst und weshalb die Spanier keinen Riesling anbauen. Sie erfahren mehr über die Rolle des Klimas im Weinanbau und wie Sie guten Wein erkennen. Zudem erläutert Dietmar Alge aktuelle Trends und Entwicklungen in den wichtigsten europäischen Anbaugebieten und  verrät Ihnen seine liebsten Winzeradressen und was Sie beim Weinkauf besonders beachten sollten. Sie verkosten zahlreiche hervorragende Weine von Spanien bis Deutschland; vom Burgund bis zum Neusiedlersee. Dauer: 3 Stunden, EUR 120 pro Person inklusive aller verkosteter Weine.

Perlen. Die weite und sehr spannende Welt der Schaum- und Süssweine steht im Modul 3 am 18. Mai 2014 im Mittelpunkt. Sie mögen Prosecco, Spumante, Cava, Sekt und Champagner? Dann sind Sie im Modul 3 gut aufgehoben. Dietmar Alge erklärt Ihnen die Unterschiede bei den verschiedenen Weinen, wie die Bläschen in die Flasche kommen und erläutert wie Sie schlechte Qualität rasch erkennen können, wie Sie Schaum- und Süssweine richtig lagern und wann der perfekte Genusszeitpunkt ist. Hierzu werden die unterschiedlichen Schaumweine verkostet und definiert. Dauer: 3 Stunden, EUR 120 pro Person inklusive aller verkosteter Weine.

Details: http://www.hotelpostbezau.com/weinschule.html

Weinschule 16.-18. Mai 2014
Modul 1: „Alles über den Wein“, 16. Mai 2014, 16-19 Uhr, EUR 99 pro Person
Modul 2: „Europäische Weinregionen“, 17. Mai, 9-12 Uhr, EUR 120 pro Person
Modul 3: „Schaum- und Süssweine“, 18. Mai, 9-12 Uhr, EUR 120 pro Person


Wer hat‘s erfunden?

Wein & Wissen Seminar am 9. November 2013

Den Mesopotamiern und den Römern ist in Sachen Weins schon recht viel zu verdanken. Und den Griechen ebenso. Und auch den Germanen. Ja – und auch einem Esel. Das beliebte Wein & Wissen Seminar mit Dietmar Alge findet am 9. November 2013 wieder statt. Jede Menge Geschichte(n), geballtes Wissen und Kostproben erwarten Sie!

Kult. Bereits die Steinzeitmenschen vor 12.000 Jahren haben Trauben verzehrt und Funde im Niltal bezeugen, dass dort vor etwa 9.000 Jahren bereits Traubenpressaft durch Gärung konserviert wurde. Die Griechen (3000 v.Chr.) ließen den Weingenuss zum wahrer Kult werden: Abgefüllt in Tonamphoren und Lederschläuchen wurde dieser für den späteren Genuss eingelagert. Ein gefräßiger Esel machte sich etwa zu dieser Zeit, sehr zum Missfallen seines Besitzers, über ein paar Rebstöcke her. Umso verwunderter war man als im kommenden Sommer stärkere Triebe nachwuchsen – so war der Rebschnitt entdeckt.

Tradition. Die Griechen brachten um etwa 500 vor Christus den Wein nach Gallien. Der römische Kaiser Probus (280 n. Chr.) erlaubte den Germanen schlussendlich den Weinanbau. Sein Plan war sofort nach Friedensschluss seine Soldaten zu Landarbeitern ernennen. Das gefiel diesen nicht – Probus wurde kurzerhand erschlagen. Es dauerte noch etwa 500 Jahre bis der Weinbau von Karl dem Großen professionalisiert wurde: Er ließ Musteranlagen bauen und machte sich auf die Suche nach neuen Rebsorten.

Moderne. Ab dem Spätmittelalter galt das „Saufen“ als Unsitte und der Wein wurde als wertvolles Handelsgut entdeckt und mit entsprechenden Zöllen und Abgaben versehen. Um 1800 wurde, ebenfalls durch Zufall, der Zusammenhang von Fäule und Weinqualität entdeckt. Eine verspätete Ernte verhalf der Erkenntnis, dass auch aus faulen Trauben hervorragender Wein gekeltert werden kann. So war die Edelfäule entdeckt.

Um die Jahrhundertwende wurden diverse Rebkrankheiten zunehmend erfolgreich behandelt und dadurch wurden die Weinanbauflächen wieder größer. Nach den Wirren der Weltkriege entstand viel Neues – darunter auch ein moderner Weinbau. Die vergangenen Jahrzehnte waren vor allem dem Ausbau der Anbautechniken und der Professionalisierung des Weingeschäftes gewidmet.

Wein & Wissen. Ein bisschen Theorie und jede Menge Praxis verpackt der angehende Weinakademiker Dietmar Alge in seinem Wein & Wissen-Seminar ganz nach dem Motto „Es sind die Wissbegierigen, die den meisten Genuss am Wein haben!“. Sie lernen Farben erschmecken und Gerüche erkennen, werden Faustregeln hinterfragen und verrückte Kombinationen ausprobieren und Ihr Weinwissen enorm erweitern.

Pro Person 99 Euro
Dauer: 3 Stunden
Mindestteilnehmer: 5 Personen

Details: http://www.hotelpostbezau.com/dietmar-alge.html


Käse, Wild und Wein

Ein Gourmetherbst mit wunderbaren Farben, Formen und Geschmäckern

Auch wenn wir ihn noch gerne ein bisschen länger hätten – den Sommer – freuen wir uns auf einen wunderbaren Herbst. Denn wenn Blätter der Bäume in prachtvollen Rottöne leuchten, die ersten Nebelschwaden unsere Bergspitzen geheimnisvoll umhüllen und Wälder und Wiesen kulinarische Schätze preisgeben – dann ist bei uns im Bregenzerwald der Gourmetherbst angebrochen, die Jahreszeit zum genießen. Käse, Wein und Wild stehen bei uns im Hotel Post Bezau vom 13. Oktober bis 24. November 2013 im Mittelpunkt.

Käse. Am 19. Oktober 2013 schlägt das Herz von Käseliebhaber höher: In der Sennschule von Ingo Metzler lernen Sie wie Sie Frischkäse herstellen und noch viele weitere Details über den Käse im Bregenzerwald. Ein Erlebnis für sich, denn bei Ingo Metzler stehen sehen, riechen, schmecken und fühlen im Mittelpunkt. Wenn Sie dann noch weiteren Käse verkosten möchten: Werfen Sie einen Blick in unsere Speisekarte. Dort finden Sie weitere ausgewählte Käsespezialitäten aus dem Bregenzerwald.

Wild. Herbstzeit ist Wildzeit und der Bregenzerwald ist ein Eldorado für Wildspezialitäten. Lernen Sie vom 25. bis 27. Oktober 2013 unter der Anleitung von Küchenchef Markus Wanner (2 Hauben n. Gault Millau) wie Sie exklusive Wildgerichte zubereiten, kräftige Saucen ziehen und leckere Desserts zaubern. Ein besonderes Gaumen- und Genusserlebnis in einer wunderbaren Runde.

Wein. „Learning by tasting“ ist die Devise unseres Weinconnaisseurs und angehenden Weinakademikers Dietmar Alge. Im Rahmen seines „Wein & Wissen“-Seminars am 9. November 2013 führt er Sie Schritt für Schritt in die Welt des Weines: Vom Anbau, der Herstellung bis hin zur Verkostung, die natürlich keinesfalls zu kurz kommt.

Das Gourmet & Wein Wochenende vom 22. bis 24. November 2013 ist ein weiteres Highlight im Gourmetherbst. Zu Gast bei uns im Hotel Post  ist eines der etabliertesten Winzerpaare Österreichs: Heike und Gernot Heinrich vom Weingut Heinrich in Gols im Burgenland. Sie sind die Produzenten der österreichischen Weinlegenden „Salzberg“ und „Gabarinza“. Der Höhepunkt des Gourmet & Wein Wochenendes bildet das Gala Dinner mit einem 4-gängigen Menü, das speziell um die ausgesuchten Weine von Gernot und Heike Heinrich komponiert wurde.

Unser Tip: Bleiben Sie doch ein paar Genuss-Tage und entdecken Sie die Welt des Weines mit Dietmar Alge, schauen Sie Küchenchef Markus Wanner über die Schulter und genießen Sie die wunderbare Natur bei uns im Bregenzerwald.  >> Details Gourmetherbst


Bregenzerwald trifft Frankreich

Ein Wochenende im Zeichen von Genuss, Gourmet und Wein

Warme Sonnenstrahlen, grüne Berghänge und klare Luft. Schön, wie die Natur erwacht. Wir im Hotel Post Bezau genießen im Frühling mit allen Sinnen. Besonders während des Gourmet & Wein-Wochenendes vom 24. bis 26. Mai 2013. Denn dann trifft bei uns der Bregenzerwald auf das legandäre Weinbaudorf Chablis. Es erwarten Sie frühlingsleichte Gourmetküche und eine vinophile Reise ins Burgund.

Frankreich. Der Chablis, der wohl berühmteste Weißwein der Welt, ist im Prinzip ja ein Chardonnay. Benannt nach dem Dorf seiner Herkunft, gelegen im nördlichen Burgund. Denn dort schlagen die Chardonnay-Rebstöcke ihre Wurzeln in ganz einzigartige Böden. Eine Mischung aus Mergel, Ton, Kalk und fossil-reichen ‚Kimméridgen‘ verleiht dem Chablis seinen mineralischen Charakter. Speziell die Weine von William Fèvre – zum Beispiel die Grand Crus Les Clos –  begeistern uns vollkommen: Ein purer Charakter, eine extreme Frische und feinen Aromen.

Bregenzerwald. Unser Küchenchef Markus Wanner verwöhnt Sie im Rahmen des Gourmet & Wein Dinner am 25. Mai mit frühlingsleichten Kreationen: Saibling, St. Pierre, Frühlingsmorcheln, zartes Kalb, Erdbeeren und Rhabarber. Zu jedem Gang präsentiert Anne Deraisme, Export Director of Maison & Domaines Henriot, wunderbare (Frühlings-) Begleiter ihres Sortiments.

Unser Tip: Frühlingsspaziergänge durchs Bizauer Moos stimulieren Appetit und Sinne!

Details zu Gourmet&Wein

 

Als Vorgeschmack: Markus Wanner‘s Gourmet & Wein-Menü

Amuse bouche
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Saibling ‚Graf Castell’sche Fischzucht‘ lauwarm mariniert
Semmelkren & milder Speck
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St. Pierre
Frühlingsmorcheln & grüner Salat
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Pochiertes Kalb
frische Kräuter aus unserem Garten, Avocado & San Marzano Tomate
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Reichenauer Erdbeeren
Zitronenverveinecreme, Pistaziensables & Rhabarbersorbet


Veronika, der Lenz ist da…

Genussvoller Start in den Frühling

Ein bisschen Zeit lässt er sich, der Frühling. Doch mit jedem Sonnenstrahl wird es wärmer. An Bäumen und Büschen entdecken wir schon erste Knospen und Triebe. Und an manchen Stellen sprießt gar schon der frische Bärlauch. Wir freuen uns auf den Frühling, der bei uns im Hotel Post Bezau ein wahrer Genuss ist.

Frisch. Besonders in unserem Kräutergarten regt sich schon einiges. Es sprießen bereits Estragon, Rosmarin und Thymian. In den Kreationen von unserem Küchenchef Markus Wanner treffen ersten Spargel, knackiges Jung-Gemüse, zartes Geflügel und leichten Fisch auf frische Frühlingskräuter. Begleitet von einem wunderbaren Chablis heißen wir dann den Frühling sehnsüchtig willkommen.

Genuss. Markus Wanner serviert zu Frühlingsbeginn gerne eine frisch-spritzige Rosmarinsuppe – verfeinert mit bestem Blütenhonig aus dem Bregenzerwald. Für vier Personen benötigen Sie:

  • 1 L Geflügelfond
  • 3 Schalotten
  • 50 g Weisses vom Lauch
  • 200 g Sahne
  • 1 Bund Rosmarin
  • Saft von 1 Limette
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • bester Blütenhonig aus dem Bregenzerwald

Schwitzen Sie Schalotten und Lauch in etwas Olivenöl an und gießen Sie diese mit dem Geflügelfond auf. Die Menge sollten Sie auf etwa 1/3 reduzieren lassen. Geben Sie die Sahne hinzu und lassen Sie die Suppe für 5 Minuten köcheln. Diese anschließend mixen, passieren und nochmals aufkochen lassen. Den Bund Rosmarin zugeben und für 15 Minuten in der Suppe ziehen lassen und dann wieder entfernen. Anschließend mit Salz, Pfeffer und dem Limettensaft abschmecken.

Den Honig in einem dünnen Faden in die fertig angerichtete Suppe geben.

 


Leidenschaft & Wissen

Von der Philosophie einer Weinkarte

Weinkeller Hotel Post Bezau

Wenn sich eine Weinliebhaberin und ein Weinfreak zusammentun um ein Weinkarte zu kreieren, dann darf man sich auf das Ergebnis freuen. Susanne Kaufmann und Dietmar Alge haben für unsere Weinkarte im Hotel Post Bezau Leidenschaft mit Wissen verknüpft und ein Angebot geschaffen, dass beinahe keine Wünsche offen lässt. „Unsere Weinkarte ist ein Erlebnis – nicht bloß eine Auflistung von Weinen und Preisen“,  betont Dietmar Alge, unser Weinconnaisseur. Natürlich finden sich auch große Namen im Angebot und der ein oder andere trendige Wein in der Karte – sofern sie uns durch Philosophie, Geschmack, Qualität und mit den Menschen im Hintergrund überzeugen konnten.

Emotion. Zu unseren wichtigsten Winzerinnen und Winzern pflegt Dietmar Alge persönliche Kontakte. Menschen und Weine gehören für uns zusammen. Damit Sie sich selbst ein Bild von den Winzerinnen und Winzern machen können, beschreibt Dietmar nicht nur den Charakter eines Weines, sondern auch die Menschen dahinter. Sämtliche Weine spiegeln unsere Grundprinzipien der Authentizität und Ehrlichkeit wieder. Deshalb finden Sie bei uns auch nur Weine von Weinbauern und nicht von Weinmachern. Wenn vorhanden, runden Bewertungsraster von Falstaff oder Parker unsere Beschreibung ab.

Erlebnis. Die Seite 36 unserer Karte widmen wir den Weinfreaks unter unseren Gästen. Hier findet sich eine spannende Auswahl an Besonderheiten und Raritäten. Etwa der Ribolla Gialla Collio Anfora (Jg. 2004) aus dem Friaul. Dort baut Josko Gravner seine Weine in Tonamphoren aus und gräbt diese ein. Erst nach Jahren kommen die Weine, wenn sie nicht schon ausverkauft sind, auf den Markt. Und sorgen für Begeisterung. Werfen Sie doch einfach online selbst einen Blick in unsere Weinkarte!

Unser Tip: Erleben Sie den Genussfrühling bei uns im Hotel Post. Lassen Sie sich von Weinconnaisseur Dietmar Alge durch ein Weinprobe führen und schauen Sie unserem Küchenchef Markus Wanner über die Schulter!


Ein Frühling voller Genuss

Wein trinken beim Urlaub im Hotel Post BezauSonnenstrahlen, Spargel & Chablis

Wenn sich die Schneegrenze langsam zurückzieht, die Natur aus dem Winterschlaf erwacht und erste warme Sonnenstrahlen uns nach draußen ziehen ist es Zeit zu genießen, Kraft zu schöpfen. Bei uns im Bregenzerwald erfrischt er Frühling Körper und Geist.

Sonnenstrahlen. Erste Wanderungen in der erwachenden Natur: Durch‘s Bizauer Moos, auf die Kanisfluh oder mit den Bezauer Bergbahnen rauf auf‘s Sonderdach. Dort den Blick über das herrliche Bergpanorama und in die Ferne wandern lassen. Der Frühling im Bregenzerwald ist traumhaft vielseitig.

Spargel. Das satte, frische Grün der Wiesen und das Erwachen inspiriert auch die kulinarischen Kompositionen bei uns im Hotel Post. Küchenchef Markus Wanner kombiniert den ersten zarter Spargel, saftigen Bärlauch und frische Kräuter zu frühlingshaften Kombination. Feinste Weißweine sorgen für eine kulinarische Frühlingsfrische.

Chablis. Fein aromatisch, frisch, intensiv und pur – das ist der Chablis des Weinguts William Fèvre. Diese wunderbare Begleitung zu unseren Frühlingsgerichten stellt Ihnen Weinconaisseur Dietmar Alge im Rahmen des Genussfrühlings jeden Montag vom 28. April bis 13. Juni vor. Beim Gourmet & Wein Wochenende (24. bis 26. Mai) erhält er Unterstützung von Anne Deraisme vom Weingut William Fèvre, welches in einer der besten Lagen des Weindorfs Chablis/ Burgund aus der Chardonnay-Traube diesen unvergleichlichen Tropfen keltert.

Unser Tip: Der Genussfrühling im Hotel Post Bezau – kleine kulinarische Frühlingsfrische mit Gourmetmenü, Küchen-Apero und Weinprobe und allen Annehmlichkeiten der Post-Premium Pension. Buchbar vom 28. April bis 13. Juni 2013.


Gourmet & Wein-Dinner mit Andi Kollwentz

Österreichischer Paradewinzer am 23. November 2012 zu Gast im Hotel Post Bezau

Andi Kollwentz vom Weingut Kollwentz-Römerhof im Burgenland, zählt zu den etabliertesten Winzern Österreichs. Am 23. November 2012 ist er im Rahmen unseres Gourmet & Wein-Dinner bei uns im Hotel Post Bezau zu Gast.

Tradition. Bereits in 7. Generation führt Andi Kollwentz das Weingut Kollwentz-Römerhof, an den Südhängen des Leithagebirges. Seine Reben gedeihen auf geschichtsträchtigem Boden, haben doch bereits die Kelten ihren Wein dort angebaut. Die ältesten Rebkernfunde lassen sich sogar auf 700 vor Christus zurückdatieren. Der klassisch ausgebaute Chardonnay vom Leithagebirge zählt Jahr für Jahr zu den Sortenbesten. Ebenso werden Cabernet Sauvignon, Blaufränkisch und Zweigelt regelmäßig ausgezeichnet. Aus Sauvignon Blanc, Welschriesling und Chardonnay keltert Andi Kollwentz jährlich kleine Mengen an edelsüssen Weinen. Peter Moser, Herausgeber des Falstaff Guide, bezeichnet Andi Kollwentz deshalb als „Zehnkämpfer der österreichischen Winzer“ – beste Leistung und höchste Qualität in jeder Disziplin. Seit Generationen.

Andi Kollwentz

Innovation. Kompromisslose Qualität und der Weingutgedanke in reinster Form prägen die Kollwentzsche Philosophie seit Jahrhunderten: Eigene Weinberge, eigene Trauben, eigener Wein. Das Wissen von Generation zu Generation weitergeben und darauf aufbauen – dieses Kredo ließ die Familie Kollwentz zur Winzerdynastie werden. Andi Kollwentz selbst kehrte nach seiner Ausbildung an der Weinbauschule Klosterneuburg und einem Praktium in Paris 1989 auf das elterliche Weingut zurück. Und seit 2006 leitet er dieses mit seiner Frau Heidi. Für René Gabriel, der Schweizer Weinpapst ist Kollwentz einer der besten Winzer der Welt, er stelle schlicht in jeder Kategorie Weltklasse Weine her. Ein Kompliment mit wunderbarem Abgang, finden wir!

Gourmet & Wein, 23. November 2012
Beginn 19.30 Uhr
EUR 120 pP (Menü inkl. Apero, Weinbegleitung, Wasser sowie Kaffee)

Weitere Infos: Gourmet & Wein, Weingut Kollwentz-Römerhof


Wein ist Emotion

Wein ist für Dietmar Alge Emotion pur: Geschichte, Leidenschaft und Wissen vereinen sich dort in Höchstform. Und genau deshalb sind unserem Weinconnaisseur die direkten Kontakte zu den WinzerInnen so wichtig. Er kennt die Menschen hinter den Weinen und die Geschichten um die edlen Tropfen. Sein authentisches Wissen und die unzähligen Erfahrungen gibt er engagiert an unsere Gäste im Rahmen seiner Wein & Wissen Seminare weiter. Seine Leidenschaft zu Weinen ist richtig ansteckend…

Wie wurde Deine Leidenschaft zu Wein geweckt?
Dietmar: Schon recht früh in meiner Jugend. Mein Vater brachte vor vielen Jahren im Advent eines Tages zwei Flaschen Chateauneuf-du-Pape mit nach Hause und wir tranken die, damals recht teuren Weine in Andacht und Ehrfurcht. Allein schon die Flaschen waren toll: Schweres, dickes Glas, und am Falschenhals das ins Glas geprägte typische Wappen der Chateauneuf-Weine. Und da habe ich erstmals die Komplexität der Aromen eines guten Weines nachvollzogen. Das war vor ungefähr 30 Jahren und diese Leidenschaft hat mich nie mehr losgelassen.

Wein ist ein emotionales Produkt. Dein schönstes Wein-Erlebnis?
Da gibt es wohl hunderttausende Erlebnisse und wöchentlich kommen neue dazu. Mein erster „vinophiler Zungenkuss“ der besonderen Art war im Dezember 1987, als mich eine Flasche Chateau Figeac 1982 gefangen nahm. Ein für mich unvergessliches Ereignis! Generell trinke ich nie guten Wein mit Menschen, die ich nicht mag. Auch dann nicht, wenn ich im Stress bin. Also ist Wein bei mir immer mit positiven Gefühlen verbunden, die sich fast täglich erneuern und verstärken.

Die meistgestellte Frage in den Wein & Wissen-Seminaren ist:  
„Wann ist ein Wein gut?“ Auf den ersten Blick einfach zu beantworten: „Wenn er dir schmeckt!“. Bei genauerer Betrachtung wird‘s aber schon etwas komplexer: Wie wird der Wein erzeugt? Wie tickt der Winzer – ist er Wein-“macher“ oder Wein-“bauer“?
Guter Wein entsteht immer im Weingarten, nie im Keller! Ich bin recht stolz darauf, ausschließlich Weinbauern und keine Weinmacher bei uns in der Post im Sortiment zu haben. Ganz viele davon kenne ich persönlich und weiß deshalb, wie sie arbeiten. Viele Informationen dazu finden unsere Gäste in unserer tollen Weinkarte. Da sind nicht nur die Weine detailliert beschrieben, sondern im hinteren Teil der Karte können unsere Gäste auch Ausführliches über unsere Winzer lesen. Die Karte ist übrigens auch auf unserer  Homepage zu finden. Ich weiß auch warum – denn ich selbst mache nie Urlaub in einem Hotel, wo ich nicht vorher in die Weinkarte einsehen konnte…

Welchen Aha-Effekt bemerkst Du bei den TeilnehmerInnen der Wein & Wissen-Seminare?
Ganz klar und eindeutig:  Je mehr ich über Wein weiß, je mehr ich dazu verstehe, desto besser schmeckt mir Wein.

Auf welche Raritäten im Weinkeller des Hotel Post bist zu besonders stolz?
Gibst du mir 30 Minuten Zeit für die Beantwortung dieser Frage? Nein, Spaß beiseite, da gibt es viele. Allen voran das außergewöhnlich gute Preis-Leistungsverhältnis unserer Bordeaux-Weine. Ich wage zu behaupten, dass in der Gegend nirgends günstiger Bordeaux getrunken werden kann, wie bei uns in der Post. Aber auch auf den weißen Burgunder – ein 1er Cru aus Beaune – im Offenausschank: Wo bekommst du das sonst noch? Und last but not least, ein wenig Patriotismus: Blaufränkisch Mariental 2002 (!), in ausrechender Menge, von Ernst Triebaumer aus Rust. Das ist Blaufränkisch in Höchstform! Wenn ich diesen Wein trinke, dann wünsche ich mir immer, ich hätte einen Hals so lange wie der des Schwans.

Wo genießt Du am liebsten ein Glas Wein?
Ganz ehrlich? Überall! Nicht das „wo“ ist für mich entscheidend, sondern das „mit wem“. Wein ist pure Emotion und Emotion ist bei mir stark mit Menschen verknüpft. Du glaubst gar nicht, was für tolle Menschen ich mit und über den Wein schon kennen gelernt habe. Allen voran die Winzerinnen und Winzer. Die besten unter ihnen sind echt bescheiden. Das stammt von „Bescheid wissen“ ab. Wirkliche Könner haben es nicht nötig zu prahlen. Und sie sind demütig. Ein altes, leider inzwischen selten verwendetes Wort. Schade. Aber diese Menschen wissen, dass ihr Erfolg, die Arbeit eines ganzen Jahres, nicht allein von ihnen abhängt: Spielt das Wetter in den entscheidenden Phasen nicht mit, dann war alles umsonst. Sie sind also abhängig von etwas, das sie nicht selbst beeinflussen können. Und genau diese Haltung macht die Guten unter ihnen eben sympathisch demütig.

Wer ist für Dich im Moment der spannendste WinzerIn?
Das wird dich nun aber komplett überraschen: Ein junger Schweizer! Markus Ruch aus Neunkirch in der Nähe von Schaffhausen. Er war früher Bankkaufmann und macht nun Weine. Und was für welche! Pinot der Sonderklasse. Leider bisher nur auf knapp 2 Hektar und ca. 6.000 Flaschen pro Jahr. Natürlich war ich schon bei ihm im Keller und selbstverständlich finden sich ein paar Flaschen seiner Weine ab dem nächstem Jahr bei uns im Weinkeller der Post.

Dein herbstlicher Wein-Tip?
Herbst ist für mich Barolozeit. Ich habe früher viel Zeit im Piemont verbracht und im Herbst packt mich immer ein wenig das Heimweh. Die beste Medizin dafür ist für mich Nebbiolo, also Barolo oder Barbaresco! Konkret: Barbaresco Valleirano 2005 vom Weingut La Spinetta aus Castagnole Lanze in der Nähe von Alba. Und ich wünsche mir schon wieder einen Hals, so lange wie der eines Schwans…

Weinkarte Hotel Post Bezau

Wein im Hotel Post