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BUS:STOP – Schöner Warten

BUS:STOP – Schöner Warten

Architektur im Bregenzerwald: BUS:STOP Krumbach

Internationale Architekten entwerfen Bushaltestellen im Bregenzerwald

Das Dorf Krumbach im Bregenzerwald hat internationale Architekten gewonnen, um sieben neue Bushaltestellen zu bauen. Genannt wird das Projekt BUS:STOP. Jetzt sind die sieben Bushaltehäuschen fertig. BUS:STOP widmet sich den scheinbar simplen Alltagsbauten, als Art Gegenentwurf zu der um sich greifenden Sucht nach Großprojekten.

Die Idee

Dietmar Steiner, der Leiter des Architekturzentrums Wien wurde vom Verein "Kultur Krumbach“ um Hilfe gebeten, die Idee, Wartehäuser am gut ausgebauten Landbus-System von internationalen Architekten entwerfen zu lassen. Die Auswahl der Architekten wurde nicht nur nach ihrem Bekanntheitsgrad getroffen, sondern vielmehr nach ihrem Verständnis für das Bildhauerische, welches Dietmar Steiner wichtig war.

Architektur & Kultur im Bregenzerwald

Die Architekten

Die Botschaft

Smiljan Radic aus Chile hat bei seinem Entwurf die Idee der „Bauernstube“ aus ihrem Kontext genommen, in Glas gefasst und mit Holz gedeckt. Seine Umsetzung ist exponiert und intim zugleich. Bäuerliche Holzsessel dienen als Sitzgelegenheiten, darüber schwebt ein Vogelhaus.

Die Norweger waren von ihrer Position am Tennisplatz so angetan, dass sie das Wartehäuschen mit einer weiteren Funktion aufgestockt haben: Das Obergeschoß dient auch als funktionelle Tribüne, die den Tennisplatz überblickt.

Die drei Belgier ließen sich von ihren Fahrten über die umliegenden Alpenpässe inspirieren. So sind dreidimensionale Faltungen zu einem "pyramidalen Berg" aus dreieckigen lackierten Stahlflächen entstanden.

Holzbauarchitektur im Bregenzerwald

Brodsky hat auf die Umgebung seiner Bushaltestelle mit einem radikal einfachen Turmbau reagiert. Die Öffnungen im unteren Teil des Turmes sind dreiseitig verglast, und wohnlich mit Tisch und Bank möbliert.

Das Madrider Ensamble Studio war von den geschichteten Eichenbrettern in ihren Trockenlagern fasziniert. Ihr Pavillon entstand ausschließlich aus aufgestapelten unbehandelten Brettern und ist gleichzeitig ein geschützter als auch offener Raum.

Das Amateur Architecture Studio China hat eine Art Trichter aus Holz geplant, der freie Sicht auf Straße und Landschaft gewährt.

Die Haltestelle des Japaners Fujimoto bietet eher Aussicht als Schutz mit dünnen Stahl- und Holzstangen. Mitten darin wurde eine Wendeltreppe mit einer traumhaften Aussicht in den Bregenzerwald geplant.

Handwerk

Alle Architekten haben sich von den traditionellen Handwerksbetrieben, den heimischen Materialien, wie Holz, und der detailreichen Baukultur begeistert lassen. Das zeigte sich in den Entwürfe und wie viele davon mit Holz und traditionellen Bauweisen des Vorarlbergs zu tun hatten. Im Bregenzer Kunsthaus waren die Entwürfe als große Modelle zu sehen. Am 1. Mai 2014 wurde das Projekt BUS:STOP in Krumbach eröffnet und kann jederzeit besucht werden.

In Bezau, nur eine halbe Stunde von Krumbach entfernt, finden Architekturbegeisterte im Hotel Post das ideale Hotel für einen Aufenthalt im Bregenzerwald. Die Gastgeberfamilie rund um Susanne Kaufmann ist stark mit der heimischen wie auch internationalen Architektur verwoben und das wunderschöne Design des 4-Sterne-Hotels an sich, stammt von der Architektenfamilie Kaufmann selbst. Senden Sie Ihre unverbindliche Zimmeranfrage und erleben Sie die stilvolle Bauweise Vorarlbergs hautnah.