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02.07.2020 -

Stress Management

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Schluss mit dem Stress!

Das klingt leichter gesagt, als getan. Denn: Wir sind in unseren Alltag eingebunden, haben unsere Verpflichtungen und einen straffen Zeitplan. Klar können uns da Beruf und Privatleben schon das eine oder andere Mal stressen. Dennoch gibt es einige Möglichkeiten, wie wir den Stress, beziehungsweise unser Stressempfinden, beeinflussen können. Doch: Welche Stressbewältigungsstrategien gibt es dazu?

Was genau ist eigentlich Stress? Stress ist im Grunde genommen eine ganz normale Reaktion auf unser alltägliches Leben. Jede Art der Veränderung fordert uns dazu auf, uns neu auf die jeweilige Situation einzustellen. Dadurch beeinflusst uns Stress auf emotionaler und körperlicher Ebene, aber auch in unserem Verhalten. Um zu überleben war es früher unumgänglich, dass der Körper eine Stressreaktion auslöst. Das Hormon- und Herz-Kreislaufsystem, die Atmung und das Nervensystem stellten sich bei der Frage „Kampf oder Flucht“ auf die bedrohliche Situation ein.

Auch wenn es heute nicht mehr um unser Überleben geht: An den körperlichen Reaktionen hat sich bis heute nichts geändert. Die Atmung und der Herzschlag werden schneller, der Blutdruck steigt, die Muskeln spannen sich an. Der Körper stellt die Stresshormone Adrenalin und Cortisol bereit - um hellwach und in Bereitschaft zu sein. Cortisol aktiviert dafür gezielt die Stoffwechselvorgänge im Körper und stellt ihm dadurch besonders energiereiche Verbindungen zur Verfügung. Wir sind fokussiert und stark.

Stress ist nicht immer negativ Stress ist nicht notwendigerweise negativ für unseren Organismus - solange er kurzweilig ist. Dann hilft uns Stress sogar dabei, besonders leistungsfähig zu sein. Unser Körper läuft auf Hochtouren, um das beste aus sich herauszuholen. Erst wenn dauerhafter Stress auftritt und der Stresshormonpegel immer etwas erhöht bleibt, richtet Stress schaden dann. Dann aber beeinflusst er mitunter den ganzen Körper. Da wir heutzutage schon daran gewöhnt sind, Stress zu haben, ist es gar nicht so einfach, die Symptome zu erkennen, die unsere Belastungsgrenze ankündigen. Das können Konzentrations- oder Erinnerungsschwierigkeiten sein, aber auch Ruhe- beziehungsweise Schlaflosigkeit oder Stimmungsschwankungen. Auch wer sich grundlos traurig, depressiv oder unmotiviert fühlt, sollte sich eine bewusste Auszeit für sich selbst nehmen.

Wir müssen erst lernen, zu entspannen Das „Losreißen“ vom Alltag ist schwierig, aber meistens der einzige Weg, um das Stresslevel zu senken und die Energiereserven nachhaltig zu füllen. In unseren mindestens dreitägigen Retreats unterstützen wir unsere Gäste dabei, den Kopf frei zu bekommen und die Leistungsfähigkeit des Körpers langfristig zu erhöhen. Ernährung, Bewegung und ein gesunder Schlaf sind dabei ebenso wichtig, wie die ergänzenden Treatments im Susanne KaufmannTM Spa. Dank unseres Wellness Concierges erhält jeder Gast ein maßgeschneidertes Angebot und muss sich vor Ort um nichts mehr kümmern. Die besten Voraussetzungen also, um einfach mal abzuschalten.

Welche Stressbewältigungsstrategien gibt es?  Es gibt tausende von Artikeln und Bücher darüber, wie wir Stress bewältigen können. Von Meditation, über Sport, Bioresonanz- und Psychotherapie bis hin zur Ernährungsumstellung oder der Verbesserung der Schlafqualität. Grundsätzlich kann man drei Ansätze ausmachen, die uns dabei helfen, Stress zu reduzieren:

    • Äussere Stressoren erkennen und vermeiden
    • Wir lernen, mit der Belastung umzugehen
    • Wir schaffen durch die richtige Ernährung, erholsamen Schlaf und das Überdenken des persönlichen Lifestyles die besten Voraussetzungen für den Körper

Wichtig ist das Bewusstsein zuzulassen, dass wir uns traurig fühlen oder, dass wir Ängste haben. Oftmals hilft es schon, kurz inne zu halten, tief durchzuatmen und einen Spaziergang an der frischen Luft zu unternehmen. Es ist wichtig, die Zügel auch einmal aus der Hand zu geben, denn ständige Kontrolle ist anstrengend und stresst.

Äußere Stressfaktoren beseitigen Äußere Stressfaktoren können bestimmte Situationen, Menschen oder Ereignisse sein, aber auch Lärm oder Reizüberflutung. Wichtig ist, für sich selbst die ganz persönlichen Stressfaktoren zu finden und zu reduzieren. Allerdings sind nicht jede Situation und jedes Detail kontrollierbar und selbst, wenn alle äußerlichen Stressoren beseitig sind, können wir uns immer noch gestresst fühlen. Indem wir in unsere alten Muster zurück fallen, kann äußerlich alles verändert sein, aber der Stress kommt genau gleich zurück. Daher muss die Veränderung von innen kommen.

Gezieltes Stressmanagement entspannt Die Belastungen von außen verursachen also nicht notwendigerweise Stress. Ob Stress entsteht, entscheiden vor allen Dingen die innere Reaktion, die innere Einstellung und die Interpretation der Situation. Ziel des Stressmanagements ist es folglich

    • Mit äußeren Stressoren besser umzugehen
    • Innere Stressfaktoren zu reduzieren
    • Entstehenden Stress gut zu handhaben und schnell wieder abzubauen

Hierzu ist klassisches Zeit- und Selbstmanagement gefragt: Eine gute Planung mit gezielter Priorisierung und der Freiheit, auch einmal „nein“ zu sagen, sind für eine Stressreduzierung wichtig. Auch wer seine Stärken gezielt nutzt und zudem mental gegen negative Gedanken arbeitet, wird lernen, besser mit Stress umzugehen. Die so oft genannte Work-Life-Balance schafft gezielte Erholungsmöglichkeiten und Zeiten für sich selbst. Füllen wir diese mit Sport oder sanfter Bewegung, profitiert der Körper gleich doppelt.

Bewegung gegen Stress Regelmäßige Bewegung und moderater Sport sind die einfachsten und zugleich auch sehr effektiven Stresskiller. Ein paar Schritte an der frischen Luft oder einige Schwimmzüge im kalten Nass wirken bei erhöhter Stressbelastung entspannend. Auch das mentale Wohlergehen verbessert sich nachweislich. Wer auch in fordernden Zeiten gelassen bleiben möchte, sollte sich daher schon präventiv eine Sportart suchen, die die eigenen Energiereserven auffüllt.

 

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